Conchita Wurst siegt beim Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen

Was für eine spannende Nacht für Österreich.

Was für ein phantastisches Zeichen für Freiheit und Toleranz.

Am 10. Mai 2014 gewann die österreichische Drag Queen Conchita Wurst mit ihrem Song „Rise Like a Phoenix“ den Eurovision Song Contest in Kopenhagen.

Faszinierend, da kreiert ein junger Mann sich selbst als Frau mit Bart und transportiert singend eine vorbildliche Botschaft in die Herzen der Menschen. Conchita Wurst ist eine herausragende Persönlichkeit mit Charisma, Charme und Sinn für Ästhetik.

Abgesehen von ihrem eindrucksvollen Outfit, der gut gemachten Show, dem hervorragenden Song, Conchitas Charme und ihrem Gefühl für die richtige Gestik, welchen Anteil hat ihre Stimme an diesem großen Erfolg?
Meiner Meinung nach einen sehr großen.

Ihre Stimme ist nicht rein und makellos, sie ist nicht sauber geführt und kristallklar. Nein im Gegenteil, sie ist männlich rau und vor allem natürlich. Und gerade dadurch ist sie so ergreifend und emotional berührend. Ihre Stimme schwingt frei – genauso wie ihre Botschaft – und vermittelt so die uns Menschen eigene Emotion, die in der Lage ist uns Gänsehaut zu machen.
So mancher Opernsänger dieser Welt sucht sein Leben lang nach dieser emotionalen Ausdruckskraft in der Stimme.
Für den Fachkundigen gibt es hierfür diverse Anzeichen in Körperhaltung und Mimik, die auf eine frei schwingende Stimme hinweisen. Betrachtet man nur einmal Conchitas Gesicht während sie singt, so sieht man, dass sie weder die Stirn in Falten legt, noch ihre Augen unnatürlich aufreißt. Ihr Gesicht bleibt glatt und frei, so wie ihre Stimme.
Herzliche Gratulation und weiterhin viel Erfolg für Conchita Wurst! Möge ihre Stimme noch lange nicht verstummen!

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